AirShield
Schutz von Mensch und Umwelt

gefördert durch:
 
English (United Kingdom)
Einsatzszenario

 

Bei der Erkundung, Eingrenzung und Bekämpfung von großflächigen Gefahrenlagen stellt die schnelle, zuverlässige und gefahrlose Erfassung der Situation einer potenziell kontaminierten Umgebung eine zentrale Herausforderung dar. Für dieses Verbundprojekt werden solche Gefahrenlagen betrachtet, die durch den unkontrollierten Austritt von flüssigen bzw. gasförmigen Schadstoffen aller Art (z.B. explosive oder giftige Gase oder Flüssigkeiten, biologische, chemische oder radioaktive Stoffe) hervorgerufen werden.

Anstatt Menschen mit anfälliger Schutzkleidung, teuren Transport- und Messgeräten in den Gefahrenbereich zu bringen, basiert der neuartige Ansatz des hier skizzierten Projektes AirShield darauf, autonome, drahtlos vernetzte Flugroboter mit entsprechend leichtgewichtiger, mobiler Sensorik einzusetzen bzw. Sensoren schnell und zielgenau im Einsatzgebiet zu platzieren. In einem integrierten Ansatz werden die gewonnenen Daten genutzt, um kostengünstig eine räumliche Darstellung der aktuellen Lage zu erhalten und gleichzeitig Prognosen zum zukünftigen Verlauf der Bedrohung zu erstellen. Die Prognosen können sowohl dazu dienen, die Flugrouten für weitere Erkundungsflüge zu optimieren als auch geeignete Maßnahmen der Katastrophenabwehr abzuleiten. Das System soll dabei in gleicher Weise für Bedrohungen, die durch technische Störfälle, Klima– oder Naturkatastrophen oder auch terroristische Angriffe ausgelöst werden, geeignet sein. Eine Nutzung soll sowohl durch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) als auch durch Privatunternehmen (Werksschutz) möglich sein. Die Vision für einen zukünftigen Einsatzfall des Systems zeigt die Abbildung.